Gewalt gegen Kinder – kein Problem in Waldwimmersbach

Vergasen, Abtreiben, Überfahren

Ob es sich nun um den Bistro – Inhaber handelt, der die Kinder Anderer Menschen schon mal Abtreiben und Vergasen will oder um einen Gartenbauunternehmer aus Waldwimmersbach, der auf dem Gehweg aktiv versucht, mir eine belegte Babyschale aus der Hand zu fahren, in Waldwimmersbach ist das das nicht von öffentlichen Interesse.

Traktorfahrer rasen in der 30er Stelle auf dem Gehweg, so dass man als Fußgänger mit Kind wegspringen muss? Kein Problem, gegen das man vorgehen müsste, so der Bürgermeister.

Knallkörper in der Nacht

Kein Problem, wenn man zu denen gehört, die vom Bürgermeister gedeckt werden. Da ist es auch egal, dass das Feuerwerk teilweise nachts in unserem Grundstück abgebrannt wird. Klar wacht ein Baby da auf, aber darum geht es dem Gesindel ja.

Und die selben Feuerwerker, die hauptberuflich Sanitärinstallationsunternehmer in Waldwimmersbach sind, fahren dann in der Freizeit Motorrad – bevorzugt mit ausgeschalteter Zündung beim Vorbeifahren – das knallt auch ganz toll. Knallköpfe? Nein, Blindgänger mit Führerschein (teilweise auch ohne Führerschein, aber das interessiert hier bekannter Maßen nicht). Was dieses Pack von Kleinkindern hält, die deshalb oftmals aufwachen und weinen? Das zeigen zwei der Störer auf der Kerwe ’17 mittels Finger und Hitlergruß. Auch die Waldwimmersbacher Elite ist da deutlich, was das Wohlbefinden des Nachbarkindes angeht: “Ist mir doch scheiß egal.“.

Stark gegen Kleinkinder – feige allein

Und wenn man genau solche Feiglinge zur Rede stellen will, verstecken die sich in Ihrer Garage, um dann wenn die Luft rein ist, weiter fehl zuzünden. So gestern am 13.10.17 erst wieder geschehen. Zwei Fahrer gegen zwei Kleinkinder, was für Helden doch in Lobbach wohnen. Aber ja – Gewalt gegen Kinder hat oft den Hintergrund, dass die Täter eigentlich nur soziale Blindgänger sind.

Zündung abstellen mit Notaus: Blindgänger Nr 1
Zündung abstellen mit Zündschlüssel: Blindgänger: Nr 2
Öffentliche Ordnung? Ade

Polizei, Staatsanwaltschaft und Gemeinde haben nun oft genug geäußert, dass da nichts unternommen wird. Das ist nicht im öffentlichen Interesse, so die Staatsanwaltschaft Heidelberg. Man wird doch seine Verwanden und Bekannten nicht belangen, wegen uns und unserer Nachbarn schon mal garnicht. Nun (nicht) gut, wegen des rechtsfreien Raums hier in Lobbach Waldwimmersbach nehmen wir die Durchsetzung unsere persönlichen Rechte ab jetzt selbst in die Hand.

 

Über Gehweg fahren ist geduldet

Entgegen falsch lautender Meldungen in den Medien ist das Befahren der Gehwege nicht verboten. Wichtig dabei ist nur, dass man die Geschwindigkeitsbegrenzung (im Video wären das 30 km/h) nicht einhält, sondern mit etwa 60 km/h über den Gehweg fährt.

Außerdem sollte man Freunde bei der Polizei haben. Dann sagt auch die Staatsanwaltschaft, dass sie an dieser Fahrweise nichts zu bemängeln hat.

Aus der Einstellungsverfügung nach § 152 Abs 2 StPO der Staatsanwaltschaft Heidelberg Az 530 UJs 8892/17:

“[…]Zu einer konkreten Gefährdung ist es vorliegend nicht gekommen. Im Hinblick auf etwaige Ordnungswidrigkeiten wird das Verfahren nach § 47 OWiG eingestellt.[…]”

Für die Staatsanwaltschaft Heidelberg ist das Befahren des Gehwegs noch nicht einmal eine Ordnungswidrigkeit wert. Eine konkrete Gefährdung ist es für die Staatsanwaltschaft Heidelberg auch nicht, dass ich mit meinem Kind vom Gehweg auf die Treppe meines Nachbarn gehen musste, um dem Traktor, der auf dem Gehweg mir entgegenraste, auszuweichen. Die benannten Zeugen wurden nicht befragt. Ist das eigentlich schon Rechtsbeugung?

Die Steuerhinterziehung wegen dem Hänger, der dafür nicht angemeldet ist, wird inklusive ignoriert. So läuft es wie geschmiert.

 

Kleines Update:

Was uns das überhaupt angeht (stark veränderte Aussage, im Original stand was von einer Körperöffnung des Genitalbereichs, Stasisau, Dreckschwein, “irgendwo mal treffen”):

Wenn man mal wieder schnell vom Gehweg auf die Treppe des Nachbarn flüchten muss, weil so ein behördlich gedulteter Fahrer, dem offensichtlich der Führerschein dauerhaft entzogen gehört, mit Vollgas auf dem Gehweg entgegen kommt, dann geht mich das möglicher Weise doch was an. Und da ich mein Kind dabei hatte, wird das auf jeden Fall Konsequenzen haben.  Soviel als Antwort zu dem feigen Stück sozialen Abfalls, das meint, mir hier anonym drohen zu müssen. Doch in einem hat der Anonyme mit dem großen Maul recht: irgendwo trifft man sich mal. Und dann reden wir drüber : – )