Fahrschule auf waldwimmersbachig

Was ein Fahrlehrer aus einer Fahrschule in Waldwimmerbach seinen Schülern beibringt, ist zu hupen, wenn ihnen was nicht passt. Das macht er ihnen auch ab und an vor.

Dabei erzählt er den Fahrschülern ganz lustige Geschichten. Zum Beispiel, dass wir eine Kamera haben, die nur dazu da ist, Huper anzuzeigen. Wie kommt der Typ eigentlich dazu, solchen Scheiss zu verbreiten?

Aber prinzipiell wundert mich bei solchen Vorbildern dann nicht mehr, dass ich mit meinem Kind auf dem Gehweg fast überfahren werde, unser Hund vergiftet wird und wir von anonymen Feiglingen bedroht werden. Andere verkünden sogar lauthals, dass unsere Tochter abgetrieben gehört hätte, so zumindest Bistroinhaben S. Was macht da noch ein Fahrlehrer, der seine perönlichen Interessen dazu nutzt, andere zu verleumden? Hier macht das nichts, da gibts ein Freibier beim nächsten Volksmusiktreffen. Denn Knöllchen fürs Hupen gibt es laut Rechtsamt keine. Hier gibts auch, dank Behörden, keine Konsequenzen für Straftaten. Von wem hat er dann seine Informationen eigentlich? Ich hab meine von Fahrschülern.

Gib Deinen Fahrlehrerschein ab, dann werden die Straßen vielleicht sicherer. Aber soviel Schneid haben Lügner nun mal nicht.

Einer muss es tun …

Der Schmale Grat zwischen Meinungsbildung und Manipulation

Damit meine ich jetzt nicht die Seite-Eins-Meldung einer regionalen Tageszeitung vor einiger Zeit, dass “Wüstenfuchs” Rommel Antifaschist war. Dafür muss das Kehrblech der “Kehrrichtsammlung der Tatsachenwelt” nicht besonders klein sein, flach und Zigarrenschachtelgroß reicht schon.

 

Aber wie wirbt man bei den regionalen Tageszeitungen für den eigenen, kompromislosen Faktenjournalismus? Zum einen durch Argumente, klar (hier aus der Rhein Neckar Zeitung):

Rhein Neckarzeitung: 03.05.2017, 06:00 Uhr

Niemand sieht sich gerne auf jenem Blech, mit dem Journalisten jeden Tag einsammeln, was Karl Kraus die “Kehrrichtsammlung der Tatsachenwelt” genannt hat. Aber jemand muss es ja tun. Jemand, der dafür nicht geliebt werden will. Hauptsache, er wird gelesen und gehört. Jemand auch, der diesen Welttag der Pressefreiheit heute für sich selbst nicht braucht. Aber immer mehr Gesellschaften brauchen ihn. Weil sie Gefahr laufen, als Demokratien zu vermüllen. Was die Medien an einem solchen Tag deshalb emotionslos an ihre breite Brust heften dürfen, das sind die wütenden Beweise ihrer Unverzichtbarkeit: Lügenpresse! Fake News! Alternative Fakten! Knastandrohung! Vorzugsweise von denen, die Pressefreiheit zum Glück immer noch fürchten müssen.

 

Seriöse Zeitungen brauchen seriöse Fakten

Und auch durch ganzseitige Anzeigen, die für seriöse Fakten werben. Denn eines ist sicher richtig: an seriösen Fakten erkennt man seriöse Tageszeitungen.

 

 

RNZ: Elvis lebt!
RNZ: Elvis lebt!

 

Und noch mehr Fakten aus der Rhein Neckar Zeitung:

Dank Blitzer weniger Raser. Das grenzt schon an Lüge. Fakten?

Fakt eins: Traktorfahrer fährt auf dem Gehweg Vater mit Kind fast um.

Fakt zwei: KFZ fährt auf dem Fußgängerüberweg Kind fast um. Verfahren ausstehend.

Fakt drei: Täglich Geschwindigkeiten von deutlich über 70 km/h in der 30er Stelle in Lobbach Waldwimmersbach. Fakten-Videos gibts hier zu Hauf. Beispiel

Fakt vier: alter Herr Bürgermeister Rutsch und der neue Bürgermeister, Herr Knecht WEIGERN sich hier überhaut etwas zu unternehmen. Was für eine Heuchelei. Denn Fakt weil nachweisbar ist: Der Verkehr ist hier an der Stelle schneller und agressiver geworden. Daran haben die oben gennten Herren ihren Teil durch falsche Informationen beigetragen. Fakt.

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