Die Stimmen aus dem Abgrund

Wie ein Politiker sich sieht
Wie mancher Politiker sich sieht
ARD: Weil gegen Diktat der Wissenschaft in Krisen

“Wir haben in der Wissenschaft einen sehr breiten Konsens, was die Gefährlichkeit sowohl des Klimawandels als auch der Corona-Pandemie angeht”, sagte Weil der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. “Aber auch beim Klimawandel kann man nicht allein auf wissenschaftlichen Rat hoffen, wenn man zu einer klugen Politik kommen will.”

 

Auf wen will Herr Weil dann zu Problemen in dieser Welt hören? Auf die Lobby der Autoindustrie? Auf die Kirchen? Auf seine Oma? Zumindest scheint aber Herr Weil dem Irrtum aufgelaufen zu sein, Wissenschaft und Lobbyismus könnten das Selbe sein. Da fallen schon mal ein paar Stimmen aus der realen Welt weg: Gemeinwohl, Vernunft, Sozialisation, Verantwortung, …

Er hört Stimmen
Er hört Stimmen
Plötzlich Stimmen im Kopf

Was macht man mit den Stimmen, die nicht aus der Wissenschaft, sondern aus der eigenen Wunschwelt stammen? Richtig, man könnte Politiker werden und zunächt einmal das Zeug umsetzen, das die eigene Wiederwahl stärkt. Dann könnte man schauen, was seine Freunde so wollen, die die eigene Wiederwahl stärken. Und am Ende könnte man noch schauen, was seine Gegner nicht wollen. Und schon ist man zumindest politisch in der Realität angekommen. Das läuft hier im Kleinen genau so. Egal welche Farbe das Parteibuch hat, denn: Stimmen im Kopf ersetzen Gewissen.

Aus Aller Welt: Wie reagieren unsere Freunde in Krisen?

Die Nato will mehr Waffen. Johnson lügt sich aus der EU. Trump will das Volk erschiessen lassen.

Und mein Freund der Baum? Ist tot.

 

Österreich: Glyphosat-Verbot

Es gibt auch gute Nachrichten. Nicht nur ein kleiner Sieg für die Menschlichkeit, durch die Freilassung der Kapitänin Rackete. Da hat auch Österreich nun doch noch verantwortungsvolle Politiker. Dafür mal ein ehrliches: Weiter so! Quelle: ARD